8 Tipps für die Verwendung eines Banner-Karussells

Banner-Karussells oder Slider genannt, findet man seit einigen Jahren auf sehr vielen Websites und Online Shops meist auf der Startseite im oberen Bereich. Sie erfüllen dabei den Zweck, wichtige Bildinformationen und Einstiegsmöglichkeiten in eine Web-Plattform bei begrenztem Platz zu ermöglichen.   

Doch was genau versteht man überhaupt unter einem Banner-Karussell?
Ein Karussell stellt ein Element dar, welches dem Nutzer die Möglichkeit bietet, verschiedene Inhalte (oftmals Banners) an einer festen Position anzuschauen und mit diesen zu interagieren.

Im Folgenden finden Sie 8 wertvolle Tipps, die Sie bei der Verwendung von Banner-Karussells beherzigen sollten:


1)    Anzahl der Elemente
Es sollte darauf geachtet werden, dass man nicht mehr als 5 Elemente verwendet. Dies ist entscheidend, da umso mehr Elemente verwendet werden, umso weniger Aufmerksamkeit einem einzelnen Element geschenkt wird.  

2)    Hochwertige Bilder
Bilder, welche sowohl in großer als auch kleiner Darstellung eine gute Auflösung haben sind bedeutsam. Sie sollten auch auf kleineren Screens anschaulich darstellbar sein und nicht zu viele Details enthalten.

3)    Exakte Beschriftung
Die Beschriftung sollte genau überlegt werden. Sie sollte vor allem gut lesbar sein, groß genug und auf einem halbtransparenten Hintergrund platziert werden. Es sollte in allen möglichen Bildschirmgrößen ausprobiert werden, ob der Text auf dem Hintergrund für den Leser leicht erkennbar ist. Insbesondere bei Responisve Design Templates sollte die Ansicht der Banner in sämtlichen Viewports beachtet werden.

4)    Strukturierte Navigation
Es sollte den Nutzern eine einfache Bedienung zur Navigation von Element zu Element bereitgestellt werde. Sowohl die Bedienung per Maus als auch per Wisch-Gesten auf Touch-Geräten müssen hierbei bedacht werden. Für die Darstellung der Schaltflächen zur Navigation gibt es zwei gängige Methoden. Zum einen kann eine spitze Klammer als Navigationspfeil für Vorwärts und Rückwärts verwendet werden, als auch seitliche-Text-Buttons.

5)    Einfache Kontrolle durch den Nutzer
Entscheidend ist es, dass das gesamte Bild verlinkt wird anstelle einzelner kleiner Buttons. Ein Link bzw. eine Call-to-Action Element ist oftmals für den Nutzer hilfreich, um ihn erkennen zu lassen, dass das Bild verlinkt ist und er zu darüber zu der dazugehörigen Landingpage (z.B. einer Produktseite) gelangen kann.

6)    Genaues Timing
Sowohl ein zu schneller als auch ein zu langsamer Wechsel der Elemente ist für die Aufmerksamkeitsgenerierung nicht ratsam. 5 – 15 Sekunden gelten dabei als geläufige Faustregel. Hilfreich könnte es unter Umständen sein, auf mobilen Endgeräten den automatischen Bildwechsel auszuschalten, da der Bildwechsel einen Seitenaufbau oftmals langsamer machen kann und dementsprechend eine schlechte Verbindung entstehen kann. Hierbei sollte dem User lediglich das Highlight Element angezeigt werden.

7)    Übersichtliche Darstellung
Förderlich ist es für die User, wenn nicht nur das aktive Element angezeigt wird, sondern auch, zum Beispiel in Textform, die weiteren Elemente des Karussells in der entsprechenden Reihenfolge zur Übersicht platziert werden.

8)    Verwendung aktueller Technologien & Optimierung der Seitenladezeit
Ein Banner-Karussell sollte heutzutage unbedingt mit HTML, CSS und eventuell JavaScript umgesetzt werden. Flash oder Java werden hierfür nicht benötigt und behindern oftmals den Zugang für den Nutzer. Außerdem ist darauf zu achten, dass die nach dem Seitenaufbau nicht sofort sichtbaren Karussell-Elemente, erst zeitversetzt geladen werden. So wird die initiale Seitenladezeit nicht unnötig verlängert.

 

Quelle: www.usabilityblog.de