E-Mail-Kampagnen in Europa weisen sinkende Klickraten auf

Der Rückgang ist durch ansteigendes E-Mail-Aufkommen während des zweiten Quartals 2009 zu erklären, so Epsilon International. Der führende Anbieter für E-Mail-Kommunikationslösungen veröffentlichte heute den aktuellen Trend-Report für das zweite Quartal 2009. Vierteljährig werden hier die weltweite Entwicklungen im Bereich E-Mail-Marketing dargestellt, wichtige Kennwerte ermittelt und umfangreiche Ländervergleiche vorgenommen.

Die aktuelle Studie zeigt, dass die Klickrate im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland, aber auch in Frankreich und Großbritannien, gesunken ist.
Nachdem in Deutschland die Klickrate in den letzten Quartalen kontinuierlich anstieg (Q3 2008: 6,3 Prozent, Q4 2008: 8,0 Prozent; Q1 2009: 9,4 Prozent), ist diese im zweiten Quartal 2009 auf 5,2 Prozent zurückgefallen. Dies entspricht im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (7,7 Prozent) einem Minus von 31,5 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch in Frankreich und Großbritannien beobachten. In Frankreich ging die Klickrate von 7,1 Prozent (Q2 2008) um 12,1 Prozent auf 6,2 Prozent (Q2 2009) zurück. In Großbritannien fiel sie um 13,1 Prozent von 7,0 auf 6,1 Prozent, wobei sie jedoch im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres (5,9 Prozent) hier leicht anstieg.

Weitere Ergebnisse der aktuellen Studie:

- In Nordamerika blieb die Klickrate im Jahresvergleich konstant bei 5,9 Prozent bestehen.

- Die Öffnungsrate sank in Deutschland im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 (23,8 Prozent) um 9,4 Prozent auf 21,6 Prozent.

- Auch in Großbritannien ging die Öffnungsrate gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent von 21,2 Prozent auf 20,4 Prozent zurück, in Frankreich sogar von 25,3 Prozent auf 21,7 Prozent.

- In Nordamerika hingegen stieg die Öffnungsrate von 18,8 Prozent auf 22,2 Prozent.

- Kaum Veränderungen gab es dagegen hinsichtlich der Zustellrate: Diese sank in Deutschland leicht von 96,9 Prozent auf 95,9 Prozent, in Großbritannien von 95,8 Prozent auf 95,2 Prozent, wobei sie in Frankreich einen leichten Zuwachs von 94,0 Prozent auf 96,0 Prozent verzeichnen konnte.

Quelle: BVDW