eCommerce: 6 Tipps zur Conversion-Optimierung im Checkout

Angst, Sicherheitsbedenken und Zweifel sind häufige Beweggründe der Online-Shopper, Käufe abzubrechen. Daher gilt es für Shopbetreiber diesen Emotionen durch geschickte Gestaltung und Funktionen im Kaufprozess entgegenzuwirken. Anhand folgender 6 Tipps wird beschrieben, worauf bei der Umsetzung des Checkouts zu achten ist, um die Kaufabbruchquote möglichst gering zu halten und somit den Umsatz zu steigern.

1. Lassen Sie keine Fragen zum Bestellprozess unbeantwortet!

Informationen zu Versandkosten, Zahlarten oder beispielsweise Lieferzeiten sollten für die Shop-Kunden bereits vor Einstieg in den Bestellprozess klar ersichtlich sein. Versetzen Sie sich
also in die Lage Ihrer Kunden und überlegen, welche Fragen sich für verschiedene Zielgruppen ergeben. Vermitteln Sie diese Informationen klar ersichtlich auf der Produktdetailseite und im
Warenkorb. Auch im Checkout sollten Sie diese Details wiederholen.

2. Je einfacher, desto erfolgreicher!

Eine aktuelle Studie von Invesp ergab, dass 12% aller Kaufabbrüche zustande kommen, da im Checkout zu viele Kunden-Informationen preisgegeben werden müssen. 11% aller Befragten gaben die Komplexität des Kaufprozesses als Grund für einen Kaufabbruch an. Bieten Sie Ihren Kunden daher gewohnte Umgebungen für die Kaufabwicklung, wie z.B. Amazon Payment oder PayPal Express an. Verzichten Sie auf die Abfrage nicht unbedingt benötigter Daten, um den Kunden einen schnellen und unkomplizierten Ablauf zu bieten.

3. Gastbestellungen als Conversion-Booster!

Die obengenannte Studie zeigt ebenfalls auf, dass ganze 14% aller Online-Shop-Kunden bereits Käufe abbrachen, da sie im Checkout "gezwungen" wurden, zeitgleich zum Bestellabschluss einen
Benutzeraccount anzulegen. Bieten Sie Ihren Kunden also die Option einer Gastbestellung. Damit lindern Sie Ängste und Sicherheitsbedenken und können die Conversion maßgeblich steigern.

4. Schaffen Sie Vertrauen und vermitteln Sie Sicherheit!

Gerade bei Neukunden ist es enorm wichtig, Sicherheitsbedenken zu minimieren, um dadurch das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Platzieren Sie daher im sichtbaren Bereich visuelle Informationen, wie Gütesiegel (z.B. Trusted Shops), Zahlartenlogos (z.B. Visa, PayPal) oder SSL-Zertifikate. Achten Sie darauf, dabei bekannte Grafiken und Logos zu verwenden, die den
Neukunden aus anderen Online-Shops bekannt sind. Auch positive Kundenbewertungen zu Ihrem Shop schaffen das nötige Vertrauen und sollten daher im Shop gut sichtbar platziert werden.

5. Anleiten und Erklären!

Stellen Sie sicher, dass bei erklärungsbedürftigen Eingabefeldern unterstützende Inhalte angezeigt werden, um den Usern ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln, dass die eingegebenen Daten korrekt und in der richtigen Form hinterlegt sind. Arbeiten Sie hier mit unterstützenden Grafiken, wie zum Beispiel  bei der Abfrage des Sicherheitscodes einer Kreditkarte. Stellen Sie das gewünschte Eingabeformat klar und deutlich am Formularfeld dar (z.B. Angabe des Geburtsdatums im Format TT.MM.JJJJ).

6. Fehlende und fehlerhafte Eingaben klar kennzeichnen!

Häufig kommt es vor, dass beim Ausfüllen von Adressformularen Felder übersehen oder vertauscht werden. Validieren Sie aus diesem Grund die Eingabe eines jeden Feldes und kennzeichnen Sie fehlende oder fehlerhafte Angaben deutlich in roter Farbe. Gleichermaßen sollten korrekt ausgefüllte Felder direkt nach Eingabe mit einem Häkchen-Symbol versehen werden. Pflichtfelder sind zwingend als solche zu kennzeichnen. Achten Sie bei Fehlermeldungen auf das Wording. Weisen Sie den Kunden explizit auf den bzw. die Eingabefehler hin (z.B. "Das Feld "Anrede" ist eine Pflichtangabe." oder "Ein Account mit dieser E-Mail-Adresse existiert bereits.").

Quelle: Invesp