SEO für Online-Shops wichtiger denn je

Ganze 83,5% der Online-Benutzer verwenden regelmäßig Suchmaschinen und Webkataloge um nach entsprechenden Inhalten im Web zu Suchen. Diese Erkenntnis liefert die Studie der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). Ein großer Teil der Suchanfragen bezieht sich auf Produkte. Seien es Meinungen oder Preisvergleiche, der Online-User greift mehr und mehr zum Internet um sich über Produkte zu informieren, um sie letztendlich auch dort zu bestellen. SEO war also für Shopbetreiber noch nie so wichtig wie jetzt.

Für 66 Prozent der Online-Einkäufer sind Suchmaschinen nach wie vor der Einstiegskanal bei ihrer Shoppingtour, so das aktuelle Ergebnis des Markt- und Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest Relation Browser . Ergo muss, wer im Web gefunden werden will, bei Google auf den vorderen Plätzen stehen. Denn 87 Prozent der Suchmaschinennutzer bleiben bei ihrer Recherche auf der ersten Trefferseite stecken. Wer mit seinem Online-Shop auf einer der nachfolgenden Seiten gelistet ist, hat das Nachsehen.

ECommerce-Software: Optimierung inklusive

Doch wie kann ein Onlineshop-Händler seine kaufmännischen Daten aus einem Warenwirtschaftssystem, das aus parametrischen Produktstammdaten statt aus Texten besteht, für die Webseiten am besten aufbereiten, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden?

Wer sich für einen Online-Shop "von der Stange" entscheidet, muss in der Regel nicht wenig Zeit einkalkulieren, um sich mit den Methoden der Selfmade-SEO vertraut zu machen oder muss zusätzlich Geld in die Hand nehmen, um das Thema an SEO-Agenturen outzusourcen.

Gerade ältere Shopsoftware ist dabei oft nicht in der Lage, suchmaschinenoptimierte Webseiten zu generieren. Hier kann dann durch eigenprogrammierte Workarounds Abhilfe geschaffen werden, was in der Regel dann aber auch dazu führt, dass die Update-Fähigkeit der Shopsoftware verloren geht. Dabei sollte man wissen, dass die Suchmaschinen ihre Ranking-Algorithmen nicht offenlegen und kontinuierlich modifizieren, woraus sich ein stetiger Anpassungsbedarf ergibt, um dauerhaft vorne mitzuspielen.

Entscheidet sich der Shopbetreiber jedoch für eine Shoplösung, die auf einer On-Demand-Plattform läuft und als "Software und Service Lösung" betrieben wird, erhält er beim Thema Suchmaschinenoptimierung umfassende Unterstützung. Denn zu einem solchen E-Commerce-Projekt gehört es, dass der Dienstleister den Aufbau, den Betrieb, die Wartung sowie die technische und konzeptionelle Weiterentwicklung übernimmt. Und dazu gehört auch die Suchmaschinenoptimierung.

Bereits bei der Konzeption des Online-Shops gehört die OnPage-Optimierung als Bestandteil der SEO mit dazu. Beim Import der Produktstammdaten wird die technische Grundlage dafür geschaffen, diese später im Online-Shop auch optimal einsetzen zu können. Hierzu wird für den Online-Shop ein individuelles semantisches Auszeichungskonzept erarbeitet. Der Quellcode der Templates zur Darstellung der Inhalte wird so programmiert, dass ein günstiges Content- zu Codeverhältnis vorliegt und der wichtigste Content zu Beginn des Quellcodes steht. Zudem werden seitenindividuelle SEO-Bausteine dynamisch erzeugt und in die Templates integriert, die manuell für weitergehende Optimierungen auch überschrieben werden können. Die Website, die dann an den Shopbetreiber geliefert wird, ist also nach allen Regeln der Kunst suchmaschinenoptimiert. Ein weiterer Vorteil: Da das On-Demand-Geschäftsmodell nach der Implementierung nur eine prozentuale Beteiligung am Online-Umsatz vorsieht, entstehen dem Shopbetreiber zu keinem Zeitpunkt Mehrkosten für die suchmaschinengerechte Aufbereitung der Shopseiten.

Der Schlüssel liegt in der Wortwahl

Entscheidend für das Gefundenwerden sind die richtigen Keywords. Durchschnittlich werden laut Google bei Suchanfragen mittlerweile 2,2 Keywords eingegeben. Denn der User hat längst gemerkt, dass er mit mehreren relevanten Schlüsselwörtern schneller zum Ziel gelangt. Deswegen wählt derjenige, der eine Kaufabsicht hat, zusätzlich zu dem Produkt, das er sucht, z. B. Begriffe wie "kaufen" oder "bestellen".

Bei der Auswahl der jeweils besten Suchbegriffe für das jeweilige Produkt arbeiten der Online-Shop-Betreiber und der E-Commerce-Spezialist Hand in Hand: Der Onlinehändler bringt sein kunden- und branchenspezifisches Wissen mit ein, der On-Demand-Plattform-Anbieter analysiert das Suchvolumen und die Wettbewerbsintensität bei Einzelbegriffen und Suchwortkombinationen. Wie Produkte durch die Verbindung mit qualitativen Contentseiten im Ranking verbessert werden können, das wissen die Experten der On-Demand-Plattform durch die permanente Auswertung ihrer Analyse- und Recherche-Tools. Dem Online-Händler stehen zudem in dem integrierten Content Management System individuelle Möglichkeiten zur Pflege der SEO-relevanten Parameter zur Verfügung.

Content ist King, aber SEO ist die Dame

Auch wenn Content der König ist läuft das "Spiel" um Traffic und Umsätze ohne die Dame SEO nicht. Online-Shopbetreiber, die beim Googlen unter den ersten Treffern gelistet sein wollen, sind gezwungen ihre Webseiten suchmaschinenoptimiert aufzubauen. Gute On-Demand-Plattformen generieren aus Angaben wie Kategorie, Unterkategorie und Artikel für jede einzelne Website automatisch eine niceURL, also eine suchmaschinenoptimierte Internetadresse. Optimal aufgebaut ist eine solche URL, wenn sie für die Suchmaschinen leicht indexierbar, also auslesbar, und zugleich aussagekräftig ist. Ein gutes Software-as-a-Service-Unternehmen erkennt man z. B. daran, dass der Dienstleister die Shopbetreiber berät, wie sie ihre Shop-Produkte im Ranking verbessern können.

Kundenmeinungen: Auch Social Shopping muss die Software abbilden

Jenseits dieser werbetechnischen, gesteuerten Maßnahmen bietet das Web den Online-Käufern aber auch "echte", weil unbezahlte, Einschätzungen von Produkten an. Das Shoppen wird hier zum Social Shopping, weil Kunden für andere Kunden eine Bewertung abgeben und sich so als aktive Mitglieder am Verkaufsprozess beteiligen.

Wie können Online-Shopbetreiber das Bedürfnis ihrer Kunden nach Austausch und Kommunikation und nach Produktempfehlungen befriedigen, wie den unentschiedenen Shop-Besucher vom eigenen Produkt überzeugen? Das Einbinden von Web-2.0-Elementen in den Online-Shop ist eine wirksame Social-Commerce-Strategie. Wer seinen Shop über eine On-Demand-E-Commerce-Plattform betreibt, hat meist schon viele Features in seiner E-Commerce-Plattform integriert: z. B. Freunde werben Freunde, Kundenbewertung & Reviews, Tagging, Empfehlungen, Wunschzettel und Blogs. Für diese Marketing-Tools entstehen den Online-Händlern keine zusätzlichen Kosten, diese Funktionen sind in der Software-as-a-Service-Lösung bereits integriert. Denn der Anbieter der E-Commerce-Plattform, der prozentual am Online-Umsatz des Shops beteiligt ist, hat ein großes Interesse daran, dass der Shop die Erwartungen der Kunden und Shopbetreiber erfüllt - auch in puncto Social Commerce.

Die andere Möglichkeit ist, die eigenen Produkte auf reichweitenstarke Social-Media-Portale wie Facebook zu integrieren. Wer möchte schon gerne auf 500 Mio. potenzielle "Fans" und mögliche Kunden verzichten? Einfach und schnell in den Online-Shop implementiert, kann der Nutzer Produkte direkt aus dem Shop an seinen Facebook-Newsfeed schicken und so seinem Netzwerk empfehlen. Vorreiter wie IKEA aber auch neuere deutsche Shops wie Mirapodo haben bereits über 10.000 "Fans". Etwa 250 deutsche Online-Shops sind derzeit bereits aktiv auf Facebook vertreten.

Quelle: iBusiness