Social Shopping - eCommerce Trend 2011

Das Thema Social Shopping wird im Jahr 2011 eine entscheidende Rolle im eCommerce Segment spielen. Dieser Artikel verrät, wie sich Shopbetreiber innovativen Mitteln bedienen können, um im Zeitalter der Social Media von den neuen Nutzungsgewohnheiten der User profitieren zu können.

 

Und diese liegen zunächst natürlich im Gemeinschaftsgedanken des Social Shopping. Jeffrey Grau von eMarketer beleuchtet den neuen Trend etwas genauer. Kunden täten sich beispielsweise auf Netzwerken zu Käuferclubs zusammen und gingen im Team auf Schnäppchenjagd. Dabei profitierten sie von hoher Informationsdichte, Gruppenrabatten und exklusiven Händlern. Doch auch für die ganz „gewöhnlichen“ eShops ergeben natürlich sich Vorteile durch die Mitgliedschaft des Interessenten bei Web-Communities, Stichwort: Social Sign-On. Ist der potenzielle Käufer nämlich Mitglied, etwa bei Facebook, so kann er sich bereits bei vielen Plattformen als Facebook-Nutzer einloggen, statt einen gesonderten Account beim Anbieter erstellen zu müssen.

Weil dies einerseits der Einfachheit diene, da der Kunde sich keine Extradaten merken müsse und andererseits durch die Beliebtheit der jeweiligen „Mutterplattform“ Kaufentscheidungen positiv beeinflusst werden könnten, so Grau, rüsteten immer mehr Händler ihre Shopping-Präsenzen mit dieser Funktion aus. Die Community, die als Log-In-Träger diene – meistens ist dies wohl das Zuckerberg’sche Netzwerk – stelle für den jeweiligen Online-Händler wertvolle Informationen über den Käufer bereit und steigere somit seinerseits seine Bekanntheit und vergrößere seine Lobby. Doch beobachte man teilweise auch einen dem Kaufprozess abträglichen Effekt, da viele Nutzer bei ihrer Internet-Gemeinde lediglich Freunde treffen und kommunizieren wollten, so dass sie sich von Käufen generell entfernten. Zudem müssten Händler stets darauf bedacht sein ihre Kunden nicht mit personalisierten Kaufempfehlungen zu irritieren. Schnell könne der Eindruck entstehen, dass beim Netzwerk getätigte Angaben vom Online-Shop skrupellos abgeerntet würden.

Quelle: ecin