Segmüller

Replatforming und Omnichannel Transformation mit Spryker Commerce OS

Über das Projekt

Bereits seit 2012 begleitet mediawave den Möbelgiganten Segmüller als strategischer Partner bei der digitalen Transformation. Nicht nur der Online-Möbelhandel verzeichnet in den letzten Jahren ein starkes Wachstum, digitale Services und Omnichannel Konzepte haben enorm an Bedeutung gewonnen. Durch die langjährige Beratung und technische Expertise im Digital Commerce konnte mediawave das Wachstum und die Erfolgsgeschichte von Segmüller als Wegbegleiter maßgeblich mitbestimmen.

Als die Zusammenarbeit begann, galt es mit dem Onlineshop daheim.de einen neuen E-Commerce Vertriebskanal neben dem stationären Kerngeschäft des Möbelhändlers konzeptionell zu planen und technisch umzusetzen. So war es Segmüller möglich, schnell wichtige Erfahrungswerte im E-Commerce zu generieren und kontinuierlich Know-How aufzubauen.  
Nach intensiver Zusammenarbeit wurde deutlich, dass die Trennung der Vertriebskanäle im Rahmen der Digitalen Transformation zwangsläufig ein Problem darstellt. Insbesondere das veränderte Einkaufsverhalten der Kunden erforderte Veränderungen. Es war nun notwendig, beide Kanäle zu integrieren. Diese Verknüpfung bietet einerseits dem Kunden eine nahtlose Customer Journey und gibt andererseits Segmüller die Chance, neue Geschäftspotenziale zu erschließen. Die Entscheidung hin zu einer zukunftsfähigen Omnichannel Commerce Plattform, hat dabei im Hinblick auf die Technologie und Prozesse im Unternehmen diverse Veränderungen in Gang gesetzt. Um eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der Plattform zu gewährleisten, entschied man sich im Jahr 2018 im Hause Segmüller für ein umfangreiches Replatforming und somit auch für eine schrittweise Migration von einer monolithischen Magento 1 Plattform hin zu einer modularen Composable Commerce Plattform mit diversen Best of Breed Lösungen und der Core Commerce Technologie Spryker.

Die Zukunftsfähigkeit der Plattform und die Befähigung von Entwicklern wie auch digitalen Marketern, permanent und höchstproduktiv Optimierungen vorzunehmen, waren die strategischen Ziele des Replatformings. Eine nahtlose Datenintegration zwischen ERP, PIM und Commerce sowie zuverlässige vollautomatisierte Geschäftsprozesse galten als weitere Erfolgsfaktoren.

Über den Kunden

Segmüller

Das Traditionsunternehmen Segmüller wurde bereits 1925 gegründet und zählt seit vielen Jahren zu den Top-10-Möberlhändlern Deutschlands. Das mehrfach ausgezeichnete Einrichtungshaus hat es sich vor über 90 Jahren zum Ziel gesetzt, Vielfalt rund ums Wohnen, erstklassige Beratung, höchste Produktqualität und exzellenten Service unter einem Dach zu vereinen. Dabei tragen knapp 4.500 engagierte Mitarbeiter in sieben verschiedenen Einrichtungshäusern, fünf Logistikzentren, der eigenen Polstermöbelproduktion sowie die Online-Plattform zu dem jahrelangen Erfolg und dem stetigen Wachstum bei. Der Online-Shop stellt dabei die perfekte Ergänzung zum stationären Handel dar und bietet den zahlreichen Kunden des Möbelgiganten Segmüllers auch von zu Hause aus ein einzigartiges Shopping-Erlebnis, zahlreiche Wohninspirationen und Expertentipps.

mediawave mitarbeiter
seit 2012
Kundenbeziehung
mediawave mitarbeiter
6
Scrum-Team
mediawave mitarbeiter
Spryker
Core Commerce Technologie
mediawave mitarbeiter
Omnichannel Commerce
Business Model

Das Resultat

true

Replatforming mit inkrementeller Migration

Ausgangspunkt für das Replatforming war eine monolithische Magento 1 Plattform, die über die Jahre stark individualisiert und erweitert wurde und dadurch einer kontinuierlichen Weiterentwicklung mit den notwendigen Change-Prozessen nicht mehr gewachsen war.

Die Herausforderung war nun, den Monolithen von Magento 1 auf eine zukunftssichere und flexible Plattformarchitektur mit der Core Commerce Technologie Spryker zu migrieren. Ziel der inkrementellen Migration war es dabei, das Risiko für das Unternehmen Segmüller zu minimieren. Dadurch hat man sich für eine schrittweise Migration nach dem Strangler Pattern entschieden, bei der sukzessive einzelne Services aus der monolithischen Magento 1 Plattform herausgelöst und auf der neuen Plattform implementiert wurden. So wurden zunächst erste Backendprozesse des Online-Shops entkoppelt und in die neue Infrastruktur der Spryker Commerce Plattform eingebunden. Durch den inkrementellen Migrationsprozess konnten bereits frühzeitig Datenströme im Produktivbetrieb durch die neuen Plattform “getunnelt” werden, wodurch Stabilität und Skalierbarkeit der Schnittstellen zum AS400 basierenden ERP-System und PIM sichergestellt werden konnte. Schlussendlich war es nur noch das Shop-Frontend, welches im letzten Schritt migriert wurde.

Einsatz von Storyblok als Headless CMS

Um umfangreiche Inhalte kontinuierlich und unkompliziert erstellen, anpassen und optimieren zu können, wurde das Headless CMS von Storyblok in die Commerce Plattform des Möbelhändlers Segmüller integriert. Die SaaS-Lösung Storyblok bietet dabei eine einzigartige Kombination aus visuellen Bearbeitungstools und hochgradig anpassbaren Inhaltsblöcken auf einer modernen Headless-Architektur. Das CMS stellt den Entwicklern die nötige Flexibilität bereit und gibt gleichzeitig den Mitarbeitern von Segmüller die Möglichkeit, auch ohne Programmierkenntnisse, Inhalte unabhängig von Entwicklern anzupassen und zu verwalten.

Optimierte Search & Discovery Experience mit Algolia

Durch den Einsatz der marktführenden Search Technologie Algolia wird dem Kunden eine einzigartige und komfortable Shopping Experience geboten. Die SaaS-Lösung für intelligente Suche und Product Discovery bietet Segmüller vielseitige Möglichkeiten zur Optimierung der Conversion Rate. So kann die Search Experience beispielsweise durch den Einsatz von KI personalisiert werden. Dabei zeichnet die Technologie vor allem die hohe Skalierbarkeit und Performance und die Flexibilität in den Integrations- und Nutzungsmöglichkeiten aus. Somit kann die Technologie problemlos als Best of Breed Lösung in die Spryker Commerce OS Plattform integriert werden.

Omnichannel Experience

Das Einkaufsverhalten der Endkunden im Möbelbereich hat sich in den letzten Jahren signifikant verändert. Der Kunde erwartet ein nahtloses Einkaufserlebnis mit unterschiedlichsten Online- und Offline-Touchpoints. So galt es beispielsweise die Produktberatung per Chatbot sowie Videochat und Co-Browsing Funktionalität zu ermöglichen. Hierzu wurde die vielseitige Chat-Lösung optimize-it evaluiert und integriert.
Ein weiteres Beispiel für das Zusammenspiel von Online-Services und stationärem Point of Sale ist Click & Collect. Produkt in den Warenkorb legen, online bezahlen und zum Wunschtermin vor Ort abholen – der Möbelkauf war noch nie so einfach und flexibel. Das hybride Geschäftsmodell verschafft den Kunden die Möglichkeit, ihren Einkauf online zu tätigen und diesen dann in einer vorher ausgewählten Segmüller Filiale abzuholen. Dabei wird im Online-Shop des Möbelhändlers die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte an den verschiedenen Standort angezeigt.

Ausblick in die Zukunft

Der Markt des Online-Möbelhandels entwickelt sich dynamische weiter. Er gehört bereits jetzt zu einen der wachstumsstärksten Branchen im deutschen E-Commerce und wird auch in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung für Kunden und Händler gewinnen. Auch wenn der stationäre Handel weiterhin eine große Rolle spielt, steigt die Zahl der Online-Käufer in der Möbelbranche kontinuierlich in die Höhe. Laut den Ergebnissen einer Umfrage von Statista, stiegen bereits im Jahr 2020 die Umsätze im Online-Möbelhandel um 17,5 %. Vor allem während der Corona-Pandemie erhielt die Möbelbranche, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen, einen neuen Aufschwung.

Highlights & implementierte Features

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Anbindung des Headless CMS Storyblok

Einfacher Zugriff auf alle Daten über die Content Delivery API

Algolia Search Integration

Komfortable Shopping Experience durch Integration der intelligenten Suche und Produktfilter

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Omnichannel Funktionalitäten

Funktionalitäten wie die Produktberatung per Chatbot, Videochat oder Click and Collect

Sepia Alterra PIM Integration

Ablösung vom bestehenden Tool zur einfachen Produktdatensynchronisation (PIM)

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AS400 ERP Integration

Nahtlose Datenintegration zwischen ERP, PIM und Commerce

Mobile Optimiertes Frontend

Komfortable Bedienung auf allen Touchpoints

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Vorgehensweise

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Tobias Kaiser

Sales Consultant

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